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Gestartet sind wir in Haukeligrend. Von dort aus ging es zum Venemodammen.

Es erwartete uns ein Atemberaubender Ausblick nach dem harten Aufstieg auf das Hochplateau der Hardangervidda.

Endlose Weiten, wir waren begeistert, es war unsere erste Tour in solch ein Gebiet.

Ich zog auf dieser Tour einen Packsack als "Pulka" hinterher, um das Gewicht (deutlich über 30 Kg) des Rucksacks zu reduzieren.

Hier oben ist die Katzenwäsche die einzige Möglichkeit der Körperpflege, Schnee muss hier ausreichen.

Es empfiehlt sich, die Haare vor der Tour möglichst kurz zu rasieren (habe ich zu dieser Tour leider noch nicht gemacht), so hat man nach der Haarwäsche keine Eisklumpen in der Mähne.

Bei Minus 30° C muss man sich morgens nach dem Aufstehen erst mal aufwärmen um in die Gänge zu kommen.

Froschsprünge sind da eine beliebte Methode.

Die Füße "tauen" nach etwa 1/2 Stunde Laufen auf. Dann erst kann man seine Zehen wieder spüren.

Die kälteste Nacht brach unseren bisherigen Rekord von -27°C, den wir übrigens in Norddeutschland im Garten hatten.

Wir hatten eisige -31,3°C, bei denen die Schlafsäcke (Ajungilak Tyin Winter und Yeti Alaska Trail 1800) vollkommen überfordert waren. Wir haben alle Kleidung angezogen und die Daunenjacken über die Schlafsäcke legen müssen.

Bei diesen Temperaturen muss man sich superwarm anziehen. Es ist wichtig auf solchen Touren genug Lesestoff mitzunehmen. Auch kleine Spiele (Schach, Mühle, "Mensch ärgere dich nicht") und evtl. ein Walkman kann einen stürmigen Zelttag verkürzen.

Auf dem Hochplateau gruben wir uns aufgrund einer drohenden Schlechtwetterfront mit unseren Schaufeln in den Schnee. Die Höhle war etwa 2,5m x 1.5m groß und etwa 1m hoch. Im Zelt war es aber wesentlich komfortabler, da dort nicht ständig der Schnee von der Decke rieselte. Es ist aber erstaunlich, wie schnell man sich eine solche Notunterkunft graben kann.

Da wir das von Arved Fuchs empfohlene ökonomische Prinzip des Laufens praktizieren, machen wir stündlich eine kurze Pause, um etwas zu essen und einen Schluck zu trinken.

Hier die komplette Packliste mit Essensplan.